Abgesehen von entzündlichen Erkrankungen des Hodensackinhaltes (Hoden- und Nebenhodenentzündungen), die meist durch Antibiotika-Therapien behandelt werden, werden symptomatische Ursachen wie Wasserbrüche, Spermatozelen und Varikozelen operativ entfernt. Viele dieser Ursachen führen jedoch nicht zu Folgeschäden, daher muss nicht jede nachgewiesene Ursache operiert werden, insbesondere wenn sie keine Beschwerden verursacht.
Sollte eine Operation notwendig sein oder gewünscht werden, führen wir diesen Eingriff in Vollnarkose durch. Fast immer sind durch eine einfache Operation und einer kurzen Erholungsphase die Beschwerden dauerhaft beseitigt. Sollte jedoch der Verdacht auf einen Hodenkrebs oder eine Verdrehung des Hodens bestehen, muss rasch gehandelt werden. Dann ist eine Operation unabdingbar, allerdings sind auch diese Eingriffe äußerst komplikationsarm und werden fast immer gut vertragen.